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| Workshops auf dem Winter-Workshop-Wochenende |
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Einige Workshop-Ergebnisse könnt ihr unter folgendem Link bewundern: http://www.flickr.com/photos/58246125@N06/ Übersicht
Vom Antisemitismus der NPD bis zur Israelsolidarität der Neuen Rechten Teamer: Stefan Kunath Antisemitismus ist charakteristisch für die Rechte. Doch wie
äußert er sich öffentlich, wenn er nach 1945 im Regelfall sanktioniert
wird? Dies wollen wir gemeinsam exemplarisch anhand der programmatischen
und inhaltlichen Ausrichtung der NPD erörtern und hierbei vor allem die
Kritik an Israel genauer untersuchen. Inwiefern nutzt die NPD
antisemitische Bilder, um Israel zu dämonisieren und woran ist
antisemitische Kritik an Israel erkennbar? Im zweiten Block wollen wir
uns an ein vergleichsweise neues Phänomen annähern: Vor allem in
rechtspopulistischen Organisationen hat sich eine rassistisch fundierte
Israelsolidarität entwickelt, die Israel als Teil der westlichen Welt im
Kampf der Kulturen an vorderster Front versteht. Israel wird als das
Bollwerk Europas im Nahen Osten gegen den Islam verstanden. Warum dies
kritikwürdig ist und wie eine Positionierung der Linken ohne Bedienung
von Antisemitismus auf der einen Seite und Kulturkampf auf der anderen
Seite aussehen könnte, wollen wir mit euch diskutieren. DIE LINKE in Brandenburg liegt an einem Scheideweg. Ein „weiter so“
kann es nicht geben. Die Struktur, auf die wir uns stützen, bröckelt.
Waren es 1992 noch 22.000 Mitglieder, sind es heute gerade mal über
8500. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 65 Jahren. Und doch sind es
vielerorts gerade die Genossinnen und Genossen der früheren Jahrgänge,
die mit beherztem Engagement, das System Linkspartei Brandenburg
überhaupt noch am Leben halten. Auch die wenigen jungen Genossinnen und
Genossen stehen dem in nichts nach, doch bedeutet für sie Engagement in
und um die Partei die Vernachlässigung ihrer Ausbildung und ihres
Studiums. Oft geraten sie viel zu schnell in viel zu große
Verantwortungen. Ein Anlernen ist ihnen nicht möglich. Und doch sind sie
die Zukunft der Partei, die einzige, die sie hat.
Teamer: Sven Kinervater, Daniel Förster Oma, Opa und Dresden waren keine Nazis Teamer: Daniel Poensgen Die Zeiten, in denen sich die Öffentlichkeit in BRD und DDR davor hütete, dass „offene Geheimnis“ (Longerich) auszusprechen, die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden habe sich vor aller Augen und mit Unterstützung der Meisten vollzogen, sind vorbei. Heute bekennt sich das politische Berlin freimütig zur Shoah, ist Deutschland schließlich „Aufarbeitungsweltmeister“ und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine „Erfolgsgeschichte“ (Tagesspiegel) „um die uns viele Länder beneiden“. Auch am heimischen Küchentisch kann endlich mit Tränen der Rührung zugehört werden, wenn Oma und Opa „vom Krieg“ erzählen. Ist die „Vergangenheitsbewältigung“ in der BRD also einerseits zum Standortfaktor geworden, passen die Dresdner Nazi-Aufmärsche andererseits nicht so recht ins Bild der heilen Gedenkwelt. Umso besser, dass sich den „Ewiggestrigen“, wie die Nazis überall heißen, so allerhand in den Weg stellt: Vom bürgerlichen Gedenkfest bis hin zu den Blockaden der (auch radikalen) Linken. Der Workshop findet in zwei Teilen statt, die aufeinander aufbauen, aber auch einzeln besucht werden können. Oma, Opa und Dresden waren keine Nazis: „Opa war kein Nazi“ - Familiengespräche von TäterInnen über den Holocaust Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit Familiengesprächen über den 2.Weltkrieg in Deutschland. Werden hier Verbrechen thematisiert? Wie werden sie von den Enkeln aufgenommen? Wie können wir selbst lernen, in unseren Familien besser zuzuhören und die richtigen Fragen zu stellen? Der familiären Sphäre stellen wir dann die politischegegenüber: Anhand einer Rede von Horst Köhler untersuchen wir, was den öffentlichen vom privaten Diskurs unterscheidet und wo es Überschneidungen gibt. Oma, Opa und Dresden waren keine Nazis: Nie wieder Elbflorenz - Geschichtsrevisionismus und Opferkult in Deutschland Im zweiten Teil des Workshops soll es dann konkreter um die Nazi-Aufmärsche an den Jahrestagen der Bombardierungen gehen. Hier wollen wir uns zunächst damit beschäftigen, wie Nazis und ihre unterschiedlichen Gegner ihre Aktivitäten begründen und dies miteinander, aber auch mit den Ergebnissen des ersten Teils vergleichen. Ausgehend hiervon soll diskutiert werden, wie a) eine progressive Position zur Erinnerung an die Bombardierung Dresdens aussehen könnte und b) welche Ziele eine radikale Linke mit der Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden noch verfolgen könnte. DIE LINKE gibt sich ein Programm - Linksjugend ['solid] schweigt? DIE LINKE hat sich aufgemacht, sich ein neues Programm zu geben. Dabei wird es vor allem darum gehen, wo DIE LINKE als Partei, aber auch die Linke als Bewegung ihre Wurzeln und Traditionslinien hat, was sie auszeichnet und wohin es in den nächsten Jahren gehen soll. Für uns als Jugendverband gibt es zwei Gründe, dies nicht unbeachtet zu lassen: Zum einen wird der politische Kurs, der Erfolg und die Wirkung der LINKEN auch maßgeblich auf uns zurückfallen. Und zweitens haben wir hier eine der wenigen Möglichkeiten, mit unseren Positionen direkt auf die Partei zu wirken und auch unsere Vorstellungen in das Programm einzubringen. Unser Seminar "Einführung in die Programmdebatte" soll bei all denen grundlegende Kenntnisse schaffen, die Lust haben, sich noch einmal ganz genau anzusehen was da eigentlich im Programm drin steht, was da reingehören sollte und wie manche Dinge gemeint sind. Was heißt z.B. demokratischer Sozialismus genau und was verstehen die verschiedenen Menschen darunter? Auf welche Wurzeln beruft sich DIE LINKE da eigentlich? Was für eine Art Kapitalismus wird denn hier genau skizziert und wie wird er kritisiert? All diese Fragen wollen wir mit diskutieren und die Teilnehmenden größtenteils selbst entdecken lassen. Es soll neugierig machen und anregen, sich in die Programmdebatte einzuklinken und das nötige Hintergrundwissen mitzubringen. Teamer: Sven Kindervater, Daniel Förster Rechte Esoterik - vom Fliegen können wollen und rechts landen müssen
Was haben die "Germanische neue Medizin", "Reichsflugscheiben" und
"Herrschaftsjuden" gemeinsam? Sie sind alle Hirngespinste rechter
Esoteriker und Ideologen.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Schnittpunkten von
Esoterik mit rechtsextremen Verschwörungstheorien und faschistischem
Weltbild. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Esoterik und
seinen unter anderem nationalsozialistischen und völkischen Wurzeln.
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